Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden

Klinik und Poliklinik für Orthopädie

Direktor: Prof. Dr. med. K.-P. Günther

Qualitätsmanagement

Die Einführung und Weiterentwicklung eines systematischen Qualitätsmanagements erfolgt im KTQ®-Verfahren.

 

  1. Die Klinik und Poliklinik für Orthopädie nutzt das KTQ®-Verfahren für die Einführung und Weiterentwicklung eines systematischen Qualitätsmanagements.
  2. In einer berufsgruppen- und hierarchieübergreifenden Arbeit erstellten 34 Mitarbeiter in 825 Arbeitsstunden einen Selbstbewertungsbericht unter Beantwortung der im KTQ®-Katalog formulierten Fragen.
  3. Der entstandene Bericht bildet als IST-Standsanalyse die Grundlage für alle Bemühungen, einen hohen Versorgungsstandard der Patienten zu halten und auszubauen.
  4. Ein ganztägiger Workshop, die Schaffung des alle Aktivitäten koordinierenden Lenkungsausschusses und eine exemplarische Fremdbewertung sind Bausteine der Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems.
  5. Die in diesem Prozess abgeleiteten Vorhaben und Projekte zielen auf die weitere Optimierung unserer Arbeitsabläufe bei gleichbleibender und gesteigerter Zufriedenheit unserer Patienten.
  6. Die Durchführung regelmäßiger Befragungen der Patienten durch das picker Institut Europe und der Einweiser sind Gradmesser für den Erfolg unserer Bemühungen.

Beispiel der Selbstbewertung aus der Kategorie 1 „Sicherstellung der Patientenorientierung”:

1.2.4. Wie ist gewährleistet, dass der Patient ggf. dessen Angehöriger oder gesetzlicher Vertreter, über wesentliche durchzuführende Behandlungsschritte und pflegerische Maßnahmen informiert wird ?
  Durch die langfristige ambulante, prästationäre und stationäre Therapieplanung wird der Patient optimal in den Gesamtprozess integriert. Vor jeder ärztlichen und pflegerischen Maßnahme wird der Patient informiert und (werden) Fragen beantwortet. Die Zuordnung zur Zimmerpflege, Behandlungsteams und kleinen ärztlichen Einheiten gewährleistet eine engere persönliche Beziehung im Behandlungsablauf. Bei Aufnahme erfolgt eine regelhafte Erfassung naher Angehöriger. Bei wesentlichen Therapieentscheidungen und Lebensentscheidungen wird das Gespräch gemeinsam mit betroffenen Angehörigen unter Rücksicht auf das Selbstbestimmungsrecht und den Datenschutz des Patienten gesucht. Bei Kindern wird die Gesprächsführung mit allen Erziehungsberechtigten und dem Kind gemeinsam gefordert und dokumentiert.

 


12.06.2003: Ganztagesveranstaltung

Diskussionsrunde

Befragungen:

Die Ergebnisse der Patientenbefragung 2003 durch das Picker Institut Europe werden im 1. Quartal 2004 erwartet.

Ein weiterer Befragungszyklus ist für das Frühjahr 2005 geplant.

 

Die Ergebnisse der Einweiserbefragung 2003 sind bei einer Rücklaufquote von 58 % bei 122 Adressaten repräsentativ, weisen sehr positive Bewertungen bezüglich medizinischer Kompetenz und medizinischer Qualität aus und zeigen Gebiete auf, in denen eine weitere Verbesserung der interkollegialen Zusammenarbeit gewünscht wird.

Mit einem umfangreicheren Informationsangebot über Leistungen und konkreten Maßnahmen zur vereinfachten Erreichbarkeit kompetenter Ansprechpartner hat die Klinik reagiert. Die Befragung soll 2005 wiederholt werden.

 

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Letzte Aktualisierung: 20.11.2003